Brigitte Jaggi

Business-Analystin, Projekt Leistungen

Brigitte Jaggi kam 2013 als Business-Analystin zur Centris, nachdem sie als ausgebildete Fachfrau für Krankenversicherungen über 15 Jahre für ÖKK und Sympany tätig war. Sie suchte einen Arbeitsplatz, der näher an ihrem Wohnort beim Murtensee liegt. Heute ist sie in einem Team mit acht internen und zwei externen Kräften für die Leistungen im Privat- und Firmenkundengeschäft zuständig.

«Bei der Centris bewarb ich mich blind, nachdem mir eine Kollegin gesagt hatte, dass dort etwas frei sei. Ich hatte dann die Wahl zwischen drei Projektteams, die sich entweder mit Privatkunden, Firmenkunden oder Leistungen befassen. Für mich ist die Projektarbeit besonders spannend. Ich liebe es, bei null anfangen zu können, um am Ende ein fertiges Ergebnis zu haben. Der kreative Prozess ist wahnsinnig spannend, und es ist echt bereichernd, wenn man zum Schluss etwas abgeben kann, das man zusammen erarbeitet hat.»

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Ein Flair für EDV hatte Brigitte Jaggi – nach der ersten Ausbildung an einer Drogistenschule und anschliessenden zwei Jahren Handelsschule – bei ihrer ersten richtigen Anstellung, einem grossen US-amerikanischen Technologieunternehmen, entwickelt. Später, in der Berufspraxis bei den Krankenversicherern ÖKK und Sympany, lernte sie im Rahmen der jährlichen Tarifrunden die technische Seite der Krankenversicherungsinformatik kennen. Dabei galt es, nicht nur die fachliche Seite zu verstehen, sondern auch Bescheid zu wissen, wie man Anpassungen in der Software abbildet.

«Ich stehe schon seit langem im Berufsleben, aber bei der Centris hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, mein Hirn hätte Muskelkater. Es ist schon bereichernd, wenn man viele Sachen selbst machen kann: Anforderungen aufnehmen, Lösungsvorschläge ausarbeiten, diese umsetzen, Testfälle auf der Basis der Allgemeinen Versicherungsbestimmungen beschreiben, den Testfall selbst abwickeln und schliesslich auch abnehmen. Wenn man unter diesen Umständen ein Projekt gut abschliesst, darf man schon stolz sein.»


«In meinem Team pflegen wir eine Kultur, die jedem Mitarbeiter erlaubt, zu Fehlern zu stehen. Ich hatte noch nie den Eindruck, dass mir ein Fehler vorgeworfen wurde. Wenn etwas passiert, wird das als Lehrstück für alle gewertet: Achtung, da müssen wir aufpassen!»


Bewerber für den Job als Business-Analyst sollten entweder Fachwissen aus der Kranken- und Unfallversicherungsbranche oder IT-Kenntnisse mitbringen. Optimal ist, wenn beides vorhanden ist, sagt Brigitte Jaggi.

«Interesse allein reicht nicht. Entweder man kommt aus der IT-Branche und kennt die technische Seite schon. Oder man kommt aus der Versicherungsbranche und bringt Fachwissen mit. Selbstständigkeit und der Wunsch, zu wissen, wie etwas funktioniert, helfen natürlich auch.»

«Fehler werden als Lehrstücke für alle gewertet: Achtung, da müssen wir aufpassen!»